Zu Content springen
Deutsch
  • Es gibt keine Vorschläge, da das Suchfeld leer ist.

Heatmap

Eine Heatmap ist eine Datenvisualisierung, die die Höhe, Verteilung oder Intensität von Werten über zwei Variablen hinweg mithilfe von Farbverläufen darstellt. Sie wird typischerweise als Raster (Matrix) oder räumliche Fläche dargestellt, wobei jede Zelle den aggregierten Wert einer bestimmten Kombination von Variablen repräsentiert (z. B. Region × Umsatz, Zeit × Meldungen, Sektor × Risikowert).

Die Farbintensität kodiert die Größenordnung: Dunklere oder stärker gesättigte Farben stehen für höhere Werte, hellere Farben für niedrigere Werte. Je nach Kontext können diese Werte sowohl absolute Größen (z. B. Gesamtumsatz, Anzahl von Unternehmen) als auch relative Kennzahlen (z. B. Anteile, Verhältnisse oder normalisierte Werte) darstellen.

Heatmaps ermöglichen es, strukturelle Muster, Cluster, Konzentrationseffekte und Ausreißer in großen oder komplexen Datensätzen schnell zu erkennen. Sie eignen sich insbesondere zur Identifikation regionaler Unterschiede, von Marktkonzentration, zeitlichen Entwicklungen sowie von Ungleichverteilungen innerhalb eines Datensatzes.

Im Kontext von North Data Company Intelligence werden Heatmaps eingesetzt, um sowohl absolute Werte als auch relative Verteilungen zentraler Geschäftskennzahlen zu visualisieren und so eine strukturierte Analyse sowie datenbasierte Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Absolute Verteilung der Finanzdatenabdeckung im Zeitverlauf nach Regionen – Deutschland (Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei, KPI: Umsatz)

Relative Verteilung nach Geschäftstyp über Regionen – Deutschland (Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei, KPI: Umsatz)